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Cloud-Speicher mit Datenschutz

Jeder nutzt sie mittlerweile, die Cloud. Egal, ob es sich um Dropbox, OneNote, Google Drive oder ähnliche handelt, sie sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Praktisch und nützlich ist es in jedem Fall, Daten in der Cloud zu speichern und Anderen darauf Zugriff zu geben.

Bis zum 31.1.2016 war es zumindest rechtlich abgesegnet, seine Daten bei US-Unternehmen zu speichern, auf Basis des sog. „Safe-Harbour“-Abkommens. Dies wurde aber vor einigen Monaten vom europäischen Gerichtshof als unzulässig erklärt, mit einer Übergangsfrist zum Ende Januar 2016. Die Gründe hierfür: Durch die Enthüllungen von Edward Snowden wurde öffentlich, dass US-Unternehmen ihre Daten den Geheimdiensten und anderen Organisationen zur Verfügung stellen, ob freiwillig oder auch nicht. Damit kann man als Nutzer dieser Dienste nicht mehr nachvollziehen, wer Zugriff auf seine zu schützenden Daten hat und es entfällt die Möglichkeit, bei Verstößen, die Verantwortlichen rechtlich zu verfolgen.

Nun wurde vor wenigen Tagen eine Nachfolge-Vereinbarung erarbeitet, das sog. „Privacy Shield“. Dies soll als Grundlage den Datenaustausch wieder ermöglichen, wobei es bereits jetzt von Datenschutz-Experten als „Neuverpackung der alten Regelung“ ohne brauchbare Weiterentwicklung angesehen wird. Zudem ist es noch nicht in Kraft. Es gibt also derzeit keine rechtliche Grundlage und es  ist absehbar, dass auch die neue Regelung dem Einzelnen nicht hilfreich sein wird.

Was kann man als Unternehmen oder Privatperson in der EU nun tun? Da  keine sichere Lösung in Aussicht ist, empfehlen wir, Daten nur bei Unternehmen innerhalb der EU zu speichern. Hier gelten strenge Regeln zum Datenschutz, auf die man sich im Ernstfall berufen kann.
Es gibt genügend  regionale Anbieter, die Cloud-Dienste anbieten und darauf achten, dass Ihre Daten dem Datenschutzgesetz entsprechend behandelt werden. Dazu verwenden viele Anbieter mittlerweile Techniken wie „ownCloud„, bei dem auch der Programm-Code offen und nachvollziehbar ist. So kann von Experten transparent nachgeprüft werden, dass keine Hintertüren für den Zugriff eingebaut wurden.

Informationen und Daten sind  in unserer Gesellschaft das höchste Gut, schützen Sie diese, indem Sie sie nur Partnern anvertrauen, denen Sie auch persönlich vertrauen!

 

InnNet-Drive: Powered by owncloud V7

Vor wenigen Wochen wurde die Version 7 des Projekts  owncloud veröffentlicht. Nach ausgiebigen Tests haben wir nun unser InnNet-Drive darauf portiert, um noch mehr Komfort und Nutzen für unsere Kunden zur Verfügung zu stellen.

Herrauszuheben ist nun vor allem die Möglichkeit, Dateien  über eine Smartphone-App freizugeben und den dazugehörigen Link direkt weiterverwenden und verschicken zu können. Das macht das Arbeiten damit noch leichter und effizienter.

owncloud ist ein OpenSource-Projekt, das als Alternative zu Dropbox verwendet werden kann, mit dem großen Vorteil, dass die darauf abgelegten Daten nicht auf weltweit verteilten Servern liegen, und nicht klar ist, wer darauf Zugriff hat.

Mit der InnNet-Drive können Sie sicher sein, dass Ihre Daten nur auf Servern in unserem Rechenzentrum liegen. Sie unterliegen damit den deutschen Datenschutz-Bestimmungen und sind bestmöglich gesichert. Dafür sorgen unsere Backup- und Sicherheitssysteme und unsere Techniker, die regelmäßige Updates durchführen.