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Ende des kostenlosen Windows 10 Upgrades

In wenigen Wochen endet die Zeitspanne von einem Jahr, in der Microsoft Besitzern von gültigen Windows 7 / 8 / 8.1 -Lizenzen ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 zur Verfügung stellt. Wie in Stellungnahmen von Microsoft zu lesen ist, wird dieser Zeitraum nicht verlängert werden.
Somit haben Umstiegswillige bis zum 29. Juli 2016 noch die Möglichkeit, eine kostenlose Version des neuesten Betriebssystems von Microsoft zu erhalten.

Ob ein Umstieg sinnvoll ist, hängt von individuellen Faktoren und Vorlieben ab. Wer immer die aktuellste Version benutzen möchte, sollte den verbleibenden Zeitraum noch nutzen, um sich eine kostenfreie Lizenz für seine bestehenden Geräte zu sichern.

Benutzer von Windows 8 und 8.1 sollten in aller Regel auf die neue Version umsteigen, da hierbei die Vorteile in Sachen Bedienoberfläche und Stabilität deutlich überwiegen.

Falls man unsicher ist, gibt es auch die Möglichkeit, ein Upgrade durchzuführen, um anschließend aber wieder auf Windows 7 zurückzugehen. Sobald Windows 10 einmal auf einem Gerät installiert und aktiviert wurde, bleibt die Lizenz für dieses Gerät auch über das Ende der kostenlosen Phase erhalten. Innerhalb von 30 Tagen oder mittels Backups kann einfach wieder auf die vorherige Version zurückgestellt werden. Somit kann man den Umstiegszeitpunkt mit diesem Trick auch beliebig weit in die Zukunft legen. Allerdings gilt diese Windows 10 Lizenz nur für dieses Gerät, sie ist nicht auf andere Geräte übertragbar!

Für alle, die z. B. aus Gründen des Datenschutzes und dem Schutz der Privatsphäre von einem Update absehen wollen, was durchaus berechtigte Gründe hat, bleibt auch die Möglichkeit, Windows 7 weiter zu benutzen. Der Zeitraum, in dem Sicherheitsupdates von Microsoft zur Verfügung gestellt werden, läuft mindestens  bis zum 14. Januar 2020. Bis zu diesem Zeitraum kann Windows 7 problemlos weitergenutzt werden.

 

 

Windows 10 Update – Neue Möglichkeiten

Microsoft hat vor wenigen Tagen das erste große Update für Windows 10 an seine Kunden verteilt.

Neben kleinen Fehlerbereinigungen sind nun unter der Haube eine ganze Reihe Funktionen an die Benutzer verteilt worden, die für die erste Update-Welle im Sommer nicht mehr rechtzeitig fertig wurden.
Das soeben erschienene Update hat leider auch negative Seiten: Einige Virenscanner, die nicht mit Windows 10 kompatibel sind, werden automatisch deinstalliert. Das betrifft z.B. Virenscanner von NOD32 Antivirus, ESET Antivirus, Smart Security. Benutzer, sollten auf entsprechende  Meldungen genau achten.

Eine positive Neuerung ist, dass ab sofort einfachere Möglichkeiten zum Umstieg auf Windows 10  Verfügung stehen. Die umständliche Upgrade-Installation und anschließende Neuinstallation fällt nun für viele Benutzer weg.  Es ist nun möglich, direkt auf  eine neue Festplattte zu installieren und das System mit einem gültigen Windows 7 / 8 – Produktschlüssel zu aktivieren. Dadurch kann man einfach eine neue Festplatte für die Installation von Windows 10 benutzen und das vorhandene System unangetastet  zur Seite legen. Sollte man sich doch dafür entscheiden wollen, beim alten System zu bleiben, steht dieses System unverändert zur Verfügung.
Hierzu ist auch das von Microsoft erhältliche Media Creation Tool erneuert worden, das diese Vorgehensweise einfacher macht.

Für interessierte Benutzer ist es nun sehr kostengünstig und risikolos möglich, auf Windows 10 umzusteigen, ohne das laufende System zu gefährden. Gerne sind wir von InnNet dabei behilflich, die notwendigen Schritte korrekt durchzuführen.

 

Windows XP immer noch auf Platz 2

Eine soeben erschienene Statistik über die auf PCs installierten Betriebssysteme sagt nicht nur aus, dass Windows 10 bisher immerhin 5% Marktanteil holen konnte, sondern auch, dass Windows XP auf 12% aller PCs installiert ist.  Somit läuft Windows XP immer noch auf mehr PCs als Windows 8.1 .
Das ist doch sehr beachtlich, da bereits seit 17 Monaten keine Updates mehr zur Verfügung gestellt werden.

Windows XP war unbestritten ein gutes Betriebssystem, bot über viele Jahre eine stabile Basis für Anwendungen. Daher ist auch die Versuchung groß, diesen Zustand beizubehalten und Systeme, die seit vielen Jahren stabil und zuverlässig laufen, weiterhin bestehen zu lassen. Seit Längerem kursieren auch verschiedene Anleitungen im Netz, wie man trotz des Support-Endes im April 2014 weiterhin mit Updates versorgt werden kann. Es werden zusätzliche Maßnahmen dargestellt, wie auch mit XP angeblich sicher gearbeitet werden kann. Das könnte dazu verleiten, auch weiterhin auf XP zu setzen und die zum Teil wichtigen Systeme nicht zu ersetzen.

Davor möchte ich aber explizit warnen.  Es bestehen viele Sicherheitsmängel in Windows XP, die nicht mehr behoben werden, die Auswahl an Software wie Browser und EMail-Clients, die für dieses System weiterentwickelt wird, schrumpft beständig. Die mit XP verbundenen Risiken steigen hingegen, z.B. Hardware kann kaum mehr erneuert werden, da neuere Geräte keine Unterstützung für XP mehr bieten.

Natürlich ist erstmal ein nicht unerheblicher Aufwand notwendig, bestehende Systeme umzustellen oder gegen Neue zu erstetzen. Jedoch, der mögliche Schaden, der entstehen kann, wenn unsichere PCs durch Schadsoftware zum Problem werden, ist meist um ein Vielfaches höher. In aller Regel werden sich die Investitionen sehr schnell amortisieren, da neue Systeme nicht nur weniger Risiken beherbergen, sondern zumeist auch mehr bzw. bessere Funktionen mitbringen.

Am Besten, Sie lassen sich zu diesem Thema vom InnNet Team beraten.

 

 

Windows 10 ist da. Jetzt updaten?

Zuerst die gute Nachricht: Windows 10 ist soweit gediehen, dass es einen stabilen Eindruck macht.
Auch sind durchaus Verbesserungen integriert worden, die sich positiv auswirken werden.
Zu erwähnen sind z.B. das verbesserte Startmenü, die neue Task-Ansicht und die Unterstützung virtueller Displays.
Auch die Ablösung des Internet Explorers kann nur ein Fortschritt sein.

Aber ist es ratsam, sofort umzusteigen?
Auch wenn es verlockend ist, das neueste Windows kostenlos downzuloaden und zu installieren, raten wir in aller Regel davon ab. Wenn der PC nicht nur zum Spielen gedacht ist, sondern zum Arbeiten benutzt wird, wenn bestimmte Software benötigt wird, dann sollte der Umstieg gut geplant werden. Möglicherweise läuft die wichtigste Anwendung nicht auf Anhieb unter Windows 10.

Es gibt auch keinen Grund zur Eile: Microsoft gibt für die Entscheidung ein ganzes Jahr Zeit.
Jeder, der ein aktuelles System mit Windows 7 oder 8 benutzt, kann mindestens bis zum 28.Juli 2016 jederzeit umsteigen. Man kann also in aller Ruhe erstmal abwarten, eine Reihe Bugs entfernen lassen, die Software-Hersteller Fehler finden und Treiber anpassen lassen, um dann mit deutlich weniger Stress oder Risiko auf das neue System upzugraden.
Zu Bedenken ist auch, dass die mit dem kostenlosen Upgrade erworbene Lizenz an das Gerät gebunden ist. Es ist nicht erlaubt, diese Lizenz auf ein anderes Gerät zu übertragen. Sobald der PC getauscht wird, muss eine neue Lizenz erworben werden.

Lassen Sie sich auf alle Fälle von einem Fachmann beraten, stellen Sie sicher, dass alle Software, die Sie benötigen, auf Windows 10 lauffähig und freigegeben ist. Testen Sie den Umstieg zuerst auf dem unwichtigstem Gerät oder einem Testgerät, bis alles einwandfrei läuft, was für ihre Arbeit wichtig ist.

Erst dann wird Windows 10 auch Spaß machen!

 

Schwere Sicherheitslücke in Windows

Wieder einmal wurde eine schwere Sicherheitslücke bekannt, die die Microsoft-Welt bedroht. Betroffen sind ALLE Windows-Versionen, einschließlich der Server-Versionen und Windows 10.

Die Schwachstelle befindet sich in einer von Adobe und Microsoft gemeinsam entwickelten Software-Bibliothek. Exploits kursieren bereits, somit kann damit gerechnet werden, dass in nächster Zeit vielfältige Versuche unternommen werden, die Lücke auszunutzen.

Microsoft stellt ein Notfall-Update MS15-078 bereit, das dringend angewendet werden sollte, um diese Lücke zu schließen.

 

Windows 10 Upgrade-Meldung

Seit dem 1. Juni blendet sich bei vielen PCs die Meldung zum Upgrade auf Windows 10 im Infobereich der Taskleiste ein.

Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Microsoft dieses Hilfsprogramm mit dem Update Nummer 3035583 eingeführt hat, ohne die Benutzer explizit darüber zu informieren.

Vorerst kann darüber Windows 10 nur reserviert werden, das Upgrade wird noch nicht heruntergeladen oder installiert.  Die nächsten Schritte folgen laut Microsoft ab dem 29.Juli. Ab diesem Zeitpunkt verteilt Microsoft die Updates in Wellen auf die PCs.

Da die genaue Prozedur bisher nicht bekannt ist, und noch viele Fragen zur enthaltenen Lizenz offen sind, raten wir derzeit von einem Update ab. Nähere Informationen erhalten alle Interessierten gerne von unseren Spezialisten.